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Markise, Solar, Anhängerkupplung: Zubehör am Wohnmobil ab Werk oder nachgerüstet

Stand: 13. August 2026

Wohnraum im Rimor Horus Kastenwagen mit Küchenzeile und offener Schiebetür: Ausstattung und Zubehör bestimmen Komfort und Gewicht
Ob Markise, Solar oder Anhängerkupplung: Jede Option kostet Geld und Gewicht, beides gehört in die Planung.

Für Zubehör am Wohnmobil gibt es zwei Wege: ab Werk mitbestellen oder nachrüsten. Ab Werk ist meist die sauberste Lösung, denn die Option ist auf das Modell abgestimmt, im Fahrzeuggewicht eingerechnet und von Anfang an Teil der Garantie. Nachrüsten lohnt sich für alles, was zum Bestellzeitpunkt noch nicht feststand, gehört bei einem Rimor aber in die Vertragswerkstatt: Der Hersteller verweist bei Anhängerkupplung, Solaranlage und Rückfahrkamera ausdrücklich auf sein Händlernetz, und bei allem, was durchs Dach geht, hängt die 5-Jahres-Dichtigkeitsgarantie am fachgerechten Einbau. Hier ist der Überblick über die wichtigsten Zubehör-Entscheidungen.

Zubehör ab Werk bestellen oder nachrüsten: die Grundregel

Die Faustregel ist einfach: Alles, was Du beim Bestellen schon weißt, gehört in die Werksbestellung. Eine ab Werk verbaute Markise oder Solaranlage ist auf den Aufbau abgestimmt, taucht in der Gewichtsrechnung des Fahrzeugs auf und ist Teil der Auslieferung, ohne zweiten Werkstatttermin. Im Konfigurator siehst Du für jedes Rimor-Modell, welche Optionen das Werk anbietet und was sie aktuell kosten, inklusive Gewichtsauswirkung.

Nachrüsten ist der richtige Weg für alles, was sich erst im Reisealltag zeigt: der Fahrradträger fürs neue Hobby, die zweite Batterie fürs freie Stehen, die Sat-Anlage. Wichtig beim Rimor: Ersatzteile und Original-Zubehör laufen ausschließlich über das Netz der Vertragshändler und Vertragswerkstätten, und auch den Einbau von Anhängerkupplung, Solarmodul oder Rückfahrkamera verweist Rimor an genau dieses Netz. Als autorisierter Händler übernehmen wir beides: Beratung vor der Bestellung und Einbau danach.

Das Dach ist kein Arbeitsplatz

Rimor-Dächer sind nur im Bereich von zehn Zentimetern innerhalb des Aluminiumrandes begehbar. Wer für eine Selbstmontage mittig aufs Dach steigt, riskiert Schäden am Aufbau. Dacharbeiten gehören in die Vertragswerkstatt, auch wegen der Dichtigkeitsgarantie.

Anhängerkupplung und Träger am Wohnmobil

Bei Anhängerkupplung und Motorradträger entscheidet die Vorbereitung ab Werk über den Aufwand: Rimor bietet für Ducato- und Transit-Chassis eine elektrische AHK-Vorbereitung als Werksoption an, die spätere Montage wird damit deutlich einfacher und günstiger. Die Kupplung selbst und erst recht ein Motorradträger sind eine Gewichtsfrage: Stützlast, Lastverteilung laut Typenschild und die verbleibende Zuladung müssen zusammenpassen. Deshalb gehört diese Entscheidung in die Beratung, nicht in den Online-Warenkorb eines Zubehörshops.

Ein Punkt wird oft unterschätzt: Ein Heckträger mit zwei E-Bikes oder gar ein Motorrad wiegt schnell 60 bis 150 Kilogramm ganz hinten am Fahrzeug. Das geht von der Zuladung ab und verändert die Achslast. Wer solche Pläne hat, sollte sie bei der Wahl der Gewichtsvariante mitdenken, Stichwort Auflastung.

Solaranlage und Aufbaubatterie: autark stehen

Für freies Stehen ohne Landstrom zählen zwei Komponenten: die Solaranlage auf dem Dach und die Aufbaubatterie, die den Strom speichert. Rimor bietet ab Werk eine Solaranlage oder alternativ eine Vorbereitung an, bei der Kabelweg und Dachdurchführung schon vorhanden sind. Die Vorbereitung ist der kluge Mittelweg für alle, die sich noch nicht festlegen wollen: Die kritische Dachdurchführung ist dann bereits fachgerecht gesetzt.

Bei der Batterie lohnt der Technologie-Vergleich: Eine LiFePO4-Batterie mit 100 Ah wiegt rund 9 Kilogramm, eine AGM-Batterie gleicher Kapazität gut 20. Lithium liefert dabei mehr nutzbare Kapazität, lädt schneller und hält deutlich mehr Ladezyklen, kostet aber mehr. Bei uns wird die Aufbaubatterie beim Neufahrzeug direkt im Konfigurator gewählt, vom Serien-AGM bis zur 170-Ah-Lithium-Batterie mit Bluetooth-Überwachung, jeweils mit ehrlicher Gewichtsangabe. Wer viel frei steht, merkt den Unterschied jeden Abend.

Rimor Horus Kastenwagen mit offener Schiebetür auf einem Hof, ein Paar macht Pause: autarke Ausstattung macht unabhängig vom Campingplatz
Solar plus passende Batterie: die Kombination entscheidet, wie lange Du ohne Landstrom stehst.

Markise, Rückfahrkamera und die anderen Klassiker

Die Markise ist der Klassiker unter den Werksoptionen, und sie ist ein gutes Beispiel dafür, warum ab Werk oft besser ist: Rimor gibt für jedes Modell vor, welche Markisenlänge an den jeweiligen Aufbau passt. Im Konfigurator steht deshalb pro Grundriss genau eine passende Größe zur Wahl. Nachgerüstet werden kann natürlich trotzdem, wieder über die Vertragswerkstatt, damit Halterungen und Wandanbindung stimmen.

Bei der Rückfahrkamera hat sich die Frage bei neuen Modellen teils erledigt: Je nach Baureihe und Modelljahr ist sie bereits Serie oder als Werksoption verfügbar. Fürs Nachrüsten am Bestandsfahrzeug gilt das gleiche Muster wie bei Solar und AHK: über den Vertragspartner, damit Kabelwege und Dachdurchführungen sauber bleiben. Gleiches gilt für Sat-Anlagen, Klimaanlagen fürs Dach und jede weitere Öffnung im Aufbau.

Zubehör-Einbau bei Sun Island Camper in Gützkow

Als autorisierter Rimor-Händler beraten wir vor der Bestellung, welche Optionen ab Werk sinnvoll sind, und bauen ein, was später dazukommen soll: Markise, Solaranlage, Batterie-Upgrade, Träger und mehr. Der Vorteil gegenüber der freien Werkstatt: Wir arbeiten garantiekonform, dokumentieren die Einbauten und übernehmen bei allem, was die Dichtigkeit betrifft, die Verantwortung im Rahmen der jährlichen Dichtigkeitsprüfung. So bleibt die 5-Jahres-Garantie auf den Aufbau unangetastet.

Stell Dir Dein Rimor mit der passenden Ausstattung zusammen: Alle Werksoptionen mit Preis und Gewicht im Konfigurator.

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Häufige Fragen

Ist Zubehör ab Werk günstiger als nachrüsten?

Oft ja, vor allem bei allem, was in den Aufbau eingreift: Die Werksoption ist auf das Modell abgestimmt, im Gewicht eingerechnet und ohne zweiten Werkstatttermin verbaut. Die aktuellen Werkspreise je Modell zeigt der Konfigurator live.

Darf ich eine Solaranlage selbst auf mein Rimor-Wohnmobil bauen?

Davon raten wir ab. Rimor verweist für den Einbau auf seine Vertragspartner, und jede Dachdurchführung berührt die 5-Jahres-Dichtigkeitsgarantie. Dazu kommt: Das Dach ist nur 10 cm innerhalb des Aluminiumrandes begehbar, mittiges Betreten kann den Aufbau beschädigen.

Was bringt eine LiFePO4-Batterie gegenüber AGM im Wohnmobil?

Rund die Hälfte weniger Gewicht (etwa 9 statt 20 kg bei 100 Ah), mehr nutzbare Kapazität, schnelleres Laden und deutlich mehr Ladezyklen. Dafür ist der Anschaffungspreis höher. Für regelmäßiges freies Stehen ist Lithium die bessere Wahl.

Kann ich an jedes Wohnmobil eine Anhängerkupplung bauen?

Technisch meist ja, aber Stützlast, Lastverteilung laut Typenschild und die verbleibende Zuladung setzen die Grenzen. Ab Werk gibt es eine elektrische Vorbereitung, die die Montage vereinfacht. Die Auslegung gehört in die Fachberatung.

Wo bekomme ich Original-Rimor-Ersatzteile und -Zubehör?

Ausschließlich über Rimor-Vertragshändler und Vertragswerkstätten, freie Werkstätten haben keinen Zugriff auf das Originalteilenetz. In Mecklenburg-Vorpommern sind wir als autorisierter Händler die Anlaufstelle, auch für Fahrzeuge, die woanders gekauft wurden.

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